Wie kann ich einen standard-konformen Nachhaltigkeitsbericht schnell und mit max. einem halben Tag Kapazität erstellen?

March 18, 2022

Der März schreitet immer weiter voran und in einigen Unternehmen ist der 31.03.2022 ein wichtiges Datum. Bis dahin müssen alle Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie weitere wichtige Berichte erstellt werden, damit diese den Stakeholdern vorgelegt werden können. Deshalb ist den Wochen vor dem Abschluss des ersten Quartals eine sehr aufregende, aber auch fordernde Zeit. Insbesondere für die CFO’s und deren Mitarbeitenden. 

Durch die kommende Regulatorik der “Corporate Sustainability Reporting Directive” (mehr Infos dazu finden Sie hier) oder u.a. auch der EU Taxonomie, wird der Druck insbesondere auf mittelständische Unternehmen erhöht. Dadurch werden neben den finanziellen Kennzahle auch die nicht finanziellen Kennzahlen unabdingbar und immer immer mehr Unternehmen entscheiden sich dazu einen gesonderten Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen oder diesen (wie zukünftig vom Gesetzgeber gewünscht) in den Lagebericht zu integrieren. 

Unternehmen finden sich in der Situation wieder, dass es die erste nicht-finanzielle verpflichtende Berichterstattung ist und grundlegende Prozesse und Standards innerhalb des Unternehmens festgelegt werden müssen. Jedoch wird von den Stakeholdern erwartet, dass weiterhin pünktlich zu dem kommunizierten Stichtag die Unterlagen vollständig vorgelegt werden. Allein der finanzielle Teil des Berichtswesen generiert großen Arbeitsaufwand und es bleibt wenig Kapazität für weitere Aufgaben, die außerdem noch ein spezifisches Fachwissen voraussetzen. 

Daher stellt sich schnell die Frage: Wie kann ich einen standardkonformen Nachhaltigkeitsbericht schnell und mit max. einem halben Tag Kapazität erstellen? - Diese Herausforderungen möchten wir mit vier konkreten Handlungsempfehlungen für Sie lösen. 

1. Vorsicht bei der Standard-Wahl! 

Im Zuge der EU Taxonomie und der CSRD wurden bzw. werden von der EU und den nationalen Gesetzgebern einheitliche Standards erarbeitet. Erste Entwürfe des neuen Standards werden aktuell bereits durch EFRAG (European Financial Reporting Advisory Group) unter Einbeziehung von Stakeholdern und Expert*innen entwickelt. Dabei werden bestehende Standards einbezogen. Empfehlenswert ist hier das LinkedIn von Yvonne Zwick, Vorsitzende des B.A.U.M. e.V., die auf ihrem Kanal einige aktuelle Entwicklungen rund um diese Standards teilt. 

Heute gibt es einige Standards zur nicht finanziellen Berichterstattung. In Deutschland am verbreitetsten sind der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK), die Global Reporting Initiative (GRI), der UN Global Compact, Carbon Net Zero Standard, die Gemeinwohl-Bilanz, uvm. . .

Wichtig zur Auswahl des Standards ist eine ausführliche Materialitätsanalyse und die Festlegung der Ziele, die mit der Berichterstattung erzielt werden sollen. Beispielsweise ist der GRI ein sehr umfassender und holistischer Standard, während der DNK einige Leistungsindikatoren aus dem GRI übernimmt und etwas schlanker bzw. einfacher zu erstellen ist. Hier empfiehlt es sich genau zu erörtern, wo man heute steht mit seinem Nachhaltigkeitsbericht und wo man zukünftig damit hin möchte, denn die Auswahl eines Standards hat unmittelbare Konsequenzen für die notwendige Kapazität zur Berichtserstellung.

2. Gemeinsame Nenner in der Datenauswertung nutzen 

Insbesondere für die ökologischen Auswertungen bzw. Indikatoren Ihres Nachhaltigkeitsberichts gibt es viele gemeinsame Datenbasen, die man nutzen sollte, um Synergieeffekte zu erzeugen. 

Ein Beispiel ist hier die Finanzbuchhaltung. Zur Erhebung der ökologischen Indikatoren wird bei nahezu allen Berichtsstandards der Materialfluss durch das Unternehmen mit der vorgelagerten und nachgelagerten Lieferkette betrachtet. Hier ist die Finanzbuchhaltung mit allen Eingangs- und Ausgangsbelegen eine perfekte Datenbasis. Wichtig hier ist das Erkennen und die standard-konforme Verarbeitung der relevanten Belege. Beispielsweise ist der Tankbeleg eines Geschäftsfahrzeugs relevant für die Scope 1 Emissionen Ihres Unternehmens und Sie können neben der finanziellen Buchung, die Literanzahl und die Kraftstoffart in einer Datenbank erfassen, um diese dann mit einem Emissionsfaktor in CO2-äquivalent umzurechnen. Mehr Informationen über die einzelnen Scopes finden Sie hier.

3. Datensammlung innerhalb des Unternehmens vereinfachen 

Die Anforderungen der Standards zur nicht finanziellen Berichterstattung können sehr komplex auf Mitarbeiter wirken, die mit diesem Thema zuvor nicht in Berührung gekommen sind. Beispielsweise werden die HR-Mitarbeitenden sehr schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn sie die Fluktuationsrate nach der Schlüter Formel berechnen sollen, weil diese Vorgehensweise der GRI fordert. 

4. Jetzt ein Erstgespräch vereinbaren

Mit Spenoki bieten wir eine einfach zu benutzende SaaS Lösung, die Unternehmen von der Datenerhebung bis über die Identifikation von Optimierungspotential bis hin zum standard konformen “One-Click”-Bericht unterstützt. Spenoki benötigt kein Vorwissen und mit max. vier Stunden interne Kapazität kommen Sie bis zum fertigen Nachhaltigkeitsbericht. Dabei garantieren wir, dass der gemeinsam ausgewählte Standard eingehalten wird und in max. vier Wochen bereit ist, um diesen Ihren Stakeholdern vorzulegen. 

Sie können HIER einen vollständigen ESG Bericht einer unserer Kunden herunterladen oder sich  Inspiration HIER von einem anderen unserer Kunden sammeln. 

Über den folgenden Link können Sie ein Erstgespräch vereinbaren, in denen wir Ihre Bedürfnisse identifizieren und auf dieser Basis eine kostenlose Erstanalyse für Sie durchführen.  

Zum Erstgespräch

Spenoki Magazin.
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren